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Die Helden der Walhalla,
Erben der Wikinger

Auszug aus der Draconantara, Originalschrift in den Gewölben der Langen Mauern in Pèrrespotgas:

Über das Volk im Allgemeinen, die Frauen im speziellen und Baldur im besonderem:

Wir schreiben das Jahr fünf des zweiten Zeitalters und Ich Frøyâ - Hereene und Hüterin der Schriften zu Pèrrespotgas - berichte über das Volk der Erben der Wikinger, das fürderhin sich Helden der Walhalla genannt wird. Ich schreibe diese Zeilen im Moment unseres größten Verlustes, denn Olim hat sich entschlossen in den Schoss des Volkes zurückzukehren und einem Neuen an seiner Statt Platz zu machen. Ich schreibe diese Zeilen im Moment unserer größten Freude, denn Baldur wurde auf Olims Geheiß an unsere Spitze benannt.

Er ist nicht besonders groß, verglichen mit meinem Olim ist er eher ein Zwerg, dieser Baldur. Sein Haupthaar ist von heller sandiger Farbe und er trägt ganz untypisch für einen Wikinger keinen Vollbart, sondern hält sein Gesicht unbedeckt. Seine Augen leuchten wie für unsereins normal hell und strahlend und sind sie von blauer oder grüner Farbe wie der Ozean. Nur hat er keine bestimmte Farbe. Wie die Launenhaftigkeit des Meeres wechseln sie bei ihm zwischen allen Blau- und Grüntönen und sind, wie bei uns allen, bei ihm aber im besonderen der Spiegel der Seele. Sein Teint ist von hellbrauner Farbe und sein Gesicht ist von den vielen Stürmen wettergegerbt, denn obwohl er noch nie Pèrrespotgas verließ, so stand er immer, wenn die Stürme über den Himmel fegten an den Zinnen der langen Mauern und versuchte den Naturgewalten zu trotzen. Zu meinem eigenen Erstaunen trägt er meist nur leichte Kleidung in der Tradition der Seefahrer und Matrosen ein weißes Hemd und kurze dunkle Hosen, seine Prachtrüstung von Trollen gefertigt aber filigran in der Ausarbeitung war ihm schwer, denn er war weder im Geiste noch mit dem Körper ein Krieger, wie so viele aus dem Volke der Helden der Walhalla.

Ja vom Volk, es wird sich nach den Ausführungen Baldurs beginnen zu wandeln und sein eigenes Erscheinen ist der erste Schritt in die neue, unbekannte Richtung. Noch zählen wir nur 2000 Köpfe, aber dies wird sich bald ändern, denn Baldur hat unsere Reihen für alle geöffnet. Zwar ist das Volk an Seefahrern und Händlern reich und auch können wir auf einiges für Wikinger unbekannte Wissen zurückgreifen, aber noch gibt es viele Lücken zu schließen. Und so werden wir um die Unterstützung des Rates der Kristalle, dessen Mitglied wir sind, bitten.
Viele der neuen Mitglieder des Volkes haben sich dem Erscheinungsbild Baldur angenähert, gab es vor kurzer Zeit keinen einzigen Wikinger der nicht wie Olim einen Vollbart trug, so werden derer immer mehr. Die Alten, aus der Zeit als Olim uns führte, machen sich aber nichts aus der neuen Mode, aber die Walhalli sind ganz offen für alle Einflüsse und Strömungen, niemand wird hier behindert sich dem hinzugeben, was er gerne tun möchte. Es gibt nur eine Ausnahme Khazur-Bazrag..., den Weg der Dämonen.
Auch die genaue Bezeichnung des Volkes scheint eher schwierig zu sein. Der Name „Helden der Walhalla“, lässt sich bestenfalls schwierig in Adjektive oder Substantive umwandeln, und auch gibt sehr starke Unterschiede bei den Vertretern anderer Völkern, wie sie unsereins benennen. Das Volk von Mikron nennt uns die Walhalli, was mich immer an das menschliche Hallalli erinnert. Damit endlich Klarheit in diesem Punkte hergestellt ist, habe ich mich zusammen mit den anderen Hereenen zusammen auf einen Begriff geeinigt.
Name: Helden der Walhalla
Name eines Mitgliedes: Walhallaler (Singular und Pluralform in einem)
Adjektiv: walhallisch

Interessanterweise schließen sich uns nur wenige Frauen an. Trotzdem haben gerade die wenigen Frauen einen großen Einfluss, was Politik, Unterweisung in den Künsten und nicht zu vergessen in der Magie. Ich selbst bin die große Seherin des Vergangenen auf dem mir entgegengesetzten Ende steht Ærinala als Weiserin in die Zukunft des Volkes und es ist geradezu bezeichnend für die Handlungsweise Baldurs, dass er nicht mich sondern Ærinala zur ersten unter allen gleichen benannt hat.

So mit diesen Schlussworten, die so bezeichnend sind, schließe ich meinen Vortrag vor Euch meine verehrten Mitleser.

Frøyâ - Hereene und Hüterin der Schriften
zu Pèrrespotgas im Jahre 5

„Möge das Licht auf Euch herabscheinen“

Baldur Lichtbringer